Dipl. Jur. Björn Schüller – BtMG, KCanG, Zoll und Führerschein

Ermittlungs­verfahren wegen Drogen? Post vom Zoll? Führerschein in Gefahr?

Strafverteidiger für Betäubungsmittelrecht, Cannabis, Zollverfahren und Fahrerlaubnisrecht – bundesweit.

Ein Brief der Staatsanwaltschaft, eine Durchsuchung um sechs Uhr morgens, eine Sendung, die nie ankam, oder die Aufforderung der Führerscheinstelle, ein Gutachten beizubringen: Der Anfang ist verschieden, die Angst vor den Konsequenzen ist dieselbe.

15+ Jahre Erfahrung

Rückmledung <24h

100% Vertraulich

Vier Rechtsgebiete, ein Verteidiger

Strafverteidiger für Betäubungsmittelrecht – womit kann ich Ihnen helfen?

01

Es geht um Drogen

Der Vorwurf lautet auf § 29 BtMG oder schwerer: Besitz, Handeltreiben, Einfuhr. Ich prüfe Menge, Wirkstoffgehalt und Beweislage und suche den Weg zur Einstellung, bevor Anklage erhoben wird.

02

Es geht um Cannabis

Seit April 2024 gilt das Konsumcannabisgesetz mit eigenen Grenzen: 25 Gramm, 50 Gramm, drei Pflanzen. Wo diese Grenzen liegen und was jenseits davon droht, ist eine andere Frage als früher.

03

Der Zoll hat meine Sendung

Bestellung aus dem Ausland, Paket abgefangen, Brief vom Hauptzollamt. Ihr Name auf dem Paket beweist nicht, dass Sie es bestellt haben – daraus entsteht oft die Verteidigung.

04

Mein Führerschein ist in Gefahr

Drogenfahrt, vorläufige Entziehung, Anordnung einer MPU. Hier laufen Fristen, die niemand verlängert – und das Verwaltungsverfahren folgt eigenen Regeln.

WIE EIN VERFAHREN BEGINNT

Ermittlungsverfahren wegen Drogen: vier typische Anlässe

Der Postfall

Sie haben etwas im Internet bestellt, die Sendung kam nie an, stattdessen liegt ein Schreiben des Hauptzollamts im Briefkasten. Der Vorwurf lautet auf einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und auf Bannbruch.

Der Durchsuchungsfall

Die Polizei steht morgens vor der Tür, nimmt Mobiltelefon und Laptop mit und findet in der Wohnung mehr, als für den Eigenbedarf erklärbar wäre. Aus dem Besitzvorwurf wird schnell der Vorwurf des Handeltreibens.

Der Verkehrsfall

Eine Kontrolle, ein Drogenvortest, eine Blutprobe. Es folgen ein Bußgeld- oder Strafverfahren und, unabhängig davon, Post von der Führerscheinstelle.

Der Cannabisfall

Die Grenzen des Konsumcannabisgesetzes sind überschritten, oder die Behörde behauptet es. Ob das stimmt, entscheidet sich an Gewicht, Pflanzenzahl und der Frage, wofür die Menge bestimmt war.

Vier Rechtsgebiete, ein Verteidiger

Trennungsgebot & Führerscheinschutz von Beginn an mitdenken.

Wichtig zu wissen: So verschieden diese vier Anlässe sind – sie enden alle beim selben Grundsatz: Ein Ermittlungsverfahren ist noch keine Verurteilung, und eine Gutachtenanordnung ist noch keine Entziehung. Sehr viele dieser Verfahren lassen sich mit dem richtigen Vorgehen von Anfang an ohne Hauptverhandlung und ohne Vorstrafe beenden. Entscheidend ist, was Sie jetzt tun.

So gelingt der Freispruch

Ihre vier wichtigsten Schritte – jetzt.

Verhaltenstaktik bei polizeilichen Ermittlungen, Vorladungen und Zollmitteilungen.

01

Machen Sie keine Aussage.

Sie sind nicht verpflichtet, sich zur Sache zu äußern – weder schriftlich noch am Telefon, weder gegenüber dem Zoll noch gegenüber der Polizei. Alles, was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden. Schweigen ist Ihr gutes Recht und schadet Ihnen nie.

02

Notieren Sie alle Fristen.

Anhörungsbögen und Schreiben der Behörden enthalten Fristen. Lassen Sie diese nicht verstreichen – aber füllen Sie den Anhörungsbogen zur Sache keinesfalls unüberlegt selbst aus.

03

Beauftragen Sie frühzeitig einen Verteidiger.

Je früher ich in das Verfahren eintrete, desto größer sind die Möglichkeiten, den Ausgang zu Ihren Gunsten zu beeinflussen – oft schon, bevor überhaupt Anklage erhoben wird.

04

Überlassen Sie die Akteneinsicht dem Anwalt.

Erst mit der vollständigen Ermittlungsakte lässt sich beurteilen, wie stark die Beweislage wirklich ist. Diese Akteneinsicht kann nur ein Rechtsanwalt für Sie beantragen.

RECHTLICHE SYSTEMATIK

Worum es rechtlich geht:

Ich bin Strafverteidiger für Betäubungsmittelrecht mit einem klaren Schwerpunkt: Verfahren rund um Betäubungsmittel, Cannabis, den Zoll und die Fahrerlaubnis. Vier Vorschriftenkreise bestimmen diese Verfahren, und sie greifen ständig ineinander.

Betäubungsmittelgesetz (§ 29 BtMG)

Erwerb und Besitz, die Einfuhr, der Anbau und das Handeltreiben sind strafbar. Bereits die Bestellung, die zur Lieferung nach Deutschland führt, kann den Vorwurf begründen. Ab der nicht geringen Menge wird aus dem Vergehen ein Verbrechen mit einer Mindeststrafe von einem Jahr.

Konsumcannabisgesetz (§ 34 KCanG)

Cannabis ist seit dem 1. April 2024 kein Betäubungsmittel mehr. Wer die Grenzen des KCanG überschreitet, macht sich nicht nach dem BtMG strafbar, sondern nach dem KCanG – mit eigenen Grenzwerten und einem milderen Strafrahmen. Altfälle profitieren von der Meistbegünstigung.

Bannbruch (§ 372 Abgabenordnung)

Wer Waren entgegen einem Einfuhrverbot ins Inland verbringt, begeht einen Bannbruch. Weil viele Substanzen einem solchen Verbot unterliegen, führt der Zoll diese Verfahren – und genau hier liegt oft der Ansatzpunkt für die Verteidigung.

Fahrerlaubnisrecht (StVG und FeV)

Die Führerscheinstelle entscheidet eigenständig und nach eigenen Maßstäben. Eine Einstellung des Strafverfahrens schützt nicht vor der Entziehung, und wer ein angeordnetes Gutachten nicht vorlegt, gilt nach § 11 Abs. 8 FeV ohne weitere Prüfung als ungeeignet.

Mangelnde Beweislage nutzen

Gerade bei Postbeschlagnahmen ist die Beweislage für die Staatsanwaltschaft oft weniger eindeutig, als es auf den ersten Blick scheint. Sehr oft können die Ermittlungsverfahren bereits deshalb zur Einstellung aus Mangel an Beweisen nach § 170 Abs. II StPO gebracht werden, weil keine Finanztransaktionsermittlungen geführt wurden. Ihr Name auf dem Brief / Paket beweist gerade nicht, dass Sie es auch bestellt haben.

Bei geringen Mengen zum Eigenkonsum sieht das Gesetz zudem Wege vor wie die Einstellung nach § 31a BtMG oder nach den §§ 153, 153a und 154 StPO.

Wichtig: Eine Erfolgsgarantie gibt es im Strafrecht nicht – und wer sie verspricht, ist unseriös. Was ich Ihnen zusage, ist eine ehrliche, realistische Einschätzung Ihrer Lage und ein Vorgehen, das Ihre Interessen bestmöglich schützt.

Dipl. Jur. Björn Schüller

Strafverteidiger & BtMG-Spezialist

Über den Anwalt

Dipl. Jur. Björn Schüller – Ihr Verteidiger

Als Strafverteidiger für Betäubungsmittelrecht widme ich mich seit über 15 Jahren der Strafverteidigung und habe dabei eine Vielzahl von Verfahren im Betäubungsmittel-, Cannabis- und Zollstrafrecht sowie im Fahrerlaubnisrecht begleitet. Ich verteidige bundesweit – unabhängig davon, welche Staatsanwaltschaft, welches Hauptzollamt oder welche Führerscheinstelle Ihr Verfahren führt.

Für mich zählt nicht die Aktennummer, sondern der Mensch dahinter. Sie erreichen mich persönlich, erhalten klare Antworten ohne juristisches Fachchinesisch und eine konkrete Handlungsempfehlung für Ihre Situation. Diskretion ist dabei selbstverständlich.

Klar spezialisiert auf BtMG, KCanG, Zollstrafrecht & Fahrerlaubnisrecht – bundesweit

Schnelle Erreichbarkeit – auch in dringenden Notfällen & Fristsachen

Persönliche Betreuung durch Björn Schüller statt anonymer Großkanzlei

Konkrete Handlungsempfehlungen ohne Fachjargon

Referenzen

Stimmen meiner Mandanten

In drei Schritten zu Ihrer Verteidigung

01

Kontakt & kostenfreie Ersteinschätzung

Sie schildern mir kurz Ihre Situation – telefonisch oder über das Kontaktformular. Ich sage Ihnen offen, wie ich Ihren Fall einschätze und wie es weitergehen kann.

02

Akteneinsicht & Strategie

Ich beantrage Akteneinsicht und prüfe die Beweislage im Detail. Auf dieser Grundlage entwickle ich eine auf Sie zugeschnittene Verteidigungsstrategie.

03

Umsetzung

Ich übernehme die gesamte Kommunikation mit Behörden und Gericht und setze alles daran, das für Sie bestmögliche Ergebnis zu erreichen – idealerweise die Einstellung des Verfahrens.

Strategisch und Persönlich

Warten Sie nicht ab – jeder Tag zählt!

Je früher ich Ihr Verfahren begleite, desto mehr Möglichkeiten bleiben, es zu Ihren Gunsten zu beenden. Schildern Sie mir Ihre Situation – unverbindlich, vertraulich und ohne Verpflichtung.

Kostenlos & unverbindlich:

Jetzt Anfrage senden!

Sie haben eine Frage oder ein konkretes Anliegen? Senden Sie mir gern unverbindlich Ihre Anfrage per Email, Formular oder WhatsApp. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit einen Rückruf anzufordern. Ich werde mich schnellstmöglich bei Ihnen melden. 

Telefon

015782773934

Email

info@btmg-anwalt.com

Eingestellte Verfahren

FAQS

Häufig gestellte Fragen

Die Höhe des Honorars richtet sich nach dem Umfang und der Schwierigkeit Ihres Falls und orientiert sich am Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Sie erhalten von mir Transparenz, bevor Sie sich zu irgendetwas verpflichten – ohne versteckte Kosten.

 

Nein – und niemand seriöses kann das im Strafrecht. Was ich Ihnen gebe, ist eine realistische Einschätzung Ihrer Chancen und eine Verteidigung, die Ihre Interessen konsequent vertritt.

 

In der Regel innerhalb von 24 Stunden. In dringenden Fällen – etwa bei einer bevorstehenden Frist – erhalten Sie noch am selben Tag eine Rückmeldung.

 

Das lässt sich pauschal nicht sagen und hängt vom Einzelfall ab. Umso wichtiger ist es, frühzeitig anwaltlichen Rat einzuholen, statt abzuwarten. Sprechen Sie mich an – ich sage Ihnen, womit Sie rechnen müssen.

 
 
 

Nicht automatisch – aber das Risiko besteht auch dann, wenn das Strafverfahren eingestellt wird. Die Führerscheinstelle entscheidet eigenständig nach der Fahrerlaubnis-Verordnung und kann ein ärztliches Gutachten oder eine MPU anordnen. Deshalb sollten Straf- und Verwaltungsverfahren von Anfang an zusammen geführt werden.

Nein. Seit dem 1. April 2024 ist Cannabis zwar kein Betäubungsmittel mehr, an seine Stelle ist aber das Konsumcannabisgesetz getreten. Es zieht eigene Grenzen – bei der Besitzmenge, bei der Pflanzenzahl und beim Ort des Konsums. Wer sie überschreitet, macht sich nach § 34 KCanG strafbar.